EBA veröffentlicht Einzelheiten zur Transparenzübung 2015 und zum Stresstest 2016

Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde EBA hat am 15. Juni 2015 Einzelheiten veröffentlicht.

1. zur Transparenzübung Ende 2015 und
2. zum Stresstest 2016

Zur Transparenzübung 2015 hat die EBA ihre vorläufige Auswahl der teilnehmenden Kreditinstitute veröffentlicht, darunter 20 deutsche Institute. Weiterhin hat sie einen Entwurf der zur Veröffentlichung vorgesehenen Daten offengelegt. Hierunter fallen detaillierte Bilanzwerte, die Zusammensetzung des Eigenkapitals, die Leverage Ratio, Aufgliederungen der risikogewichteten Aktiva, Exposures in Staatsanleihen, Verbriefungen und anderen Kreditrisiken, Qualität der Vermögenswerte sowie Marktpreisrisiken. Die Daten werden hauptsächlich aus den bereits vorliegenden COREP und FINREP-Daten ermittelt, teilweise aber auch zusätzlich von den teilnehmenden Instituten abgefragt. Als Stichtage hat die EBA den 31. Dezember 2014 sowie den 30. Juni 2015 avisiert.

Zum EU-weiten Stresstest 2016 führt die EBA folgende Kernaspekte an:

  • Beibehaltung vieler Aspekte des Stresstest 2014 aber engere Verzahnung mit dem SREP-Prozess
  • Verpflichtender Bottom-Up Ansatz einschließlich eines statischen Bilanzansatzes
  • Weitgreifende Risikoberücksichtigung

Einen Entwurf zur Methodik und der Templates wird die EBA mit den Beteiligten vor Ende 2015 besprochen. Details und Meilensteine sollen in den nächsten Monaten kommuniziert werden. Der Stresstest selbst wird im ersten Quartal 2016 mit der Veröffentlichung der Methodik und der Szenarien begonnen werden. Die eigentlichen Prüfungsaktivitäten sollen im 3. Quartal 2016 durchgeführt werden.

>> Hier gelangen Sie zur Meldung der EBA

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